chucrut

Sachen gibts…

Neulich bei unserem temporären Lieblingscomedor kam es beim Abschied zu einem Gespräch über diverse Vorlieben der nunmal notwendigen Nahrungsaufnahme. Da es ja mittlerweile weitläufig bekannt ist, muss ich auf die etwas begrenzten kulinarischen Möglichkeiten der paraguayischen Küche nicht mehr im Detail eingehen.

Bei diesem Gespräch kam die Köchin mit der Frage um die Ecke ob wir denn Sauerkraut machen würden? So mal am Rande, irgendwie verfolgte mich das auf diversen Reisen in fremde Länder, dass Deutsch und Sauerkraut wohl zusammengehört. (Stimmt ja auch.)
Sie hätte denn gerne Sauerkraut (chucrut!), weil die Paraguayer (einige) wohl voll darauf abfahren, Sauerkraut auf ihren Pancho zu legen. Wobei zur Vermeidung von Missverständnissen ich darauf hinweise, dass der Pancho oder, eine Nummer größer, der Superpancho nix aber auch gar nix mit dem zu tun hat was man umgangssprachlich des öfteren als „schmutzige Phantasie“ bezeichnet, sondern schlichtweg Bezeichnungen sind für einen HotDog. Normal halt, und in Groß.

Dieses Gespräch verleitete meine Frau dazu, das www nach verfügbaren Rezepten zur Sauerkrautherstellung zu durchforsten. Und siehe da: ganz easy.
Also besorgten wir Gefäß und Kraut, hobelten und kneteten das Kraut und setzten es mit paar Kräutern an.
Das war bereits vor 14 Tagen.
Heute schnüffelten wir mal am offenen Glas… Wow. Der Geruch verspricht Gutes. Noch eine Woche lassen wir es reifen, dann wird probiert. Ich denke wir machen dann im Comedor eine kleine Sauerkrautfiesta.