Oberhitze?

Unterhitze? Oder beides gleichzeitig gefällig? Umluft wäre noch eine Alternative in Kombination mit einer niedrigeren Temperatur. Ja, schön wäre es. Ich habe hier leider nur so einen „günstigen“ Gasherd. Folglich nur Unterhitze. Die dafür schön stark. Wobei bei Gasherden Unterhitze wohl eher die Regel ist. Alles andere wäre baulich ziemlich anspruchsvoll, denke ich.
Ansonsten ist der Gasherd auch nicht für das CE Zeichen nominiert. Falls der Wind die Flamme ausbläst, gast es munter weiter. Oder, wie bereits schonmal passiert, du lehnst dich mit dem Allerwertesten an den Herd und drückst dabei versehentlich einen der Regelknöpfe rein und dieser verdreht sich nur um ein paar Millimeter strömt das Gas in deine Bude… Zum Glück rauchen wir nicht.
Diese Woche wollten wir mal wieder vernünftiges Brot bzw. Brötchen essen, deshalb musste ich mich wieder mit dem Gasofen beschäftigen. Für meine Brötchen mache ich am Vortag bereits die Hälfte des Teiges aus Mehl, Wasser und Hefe. Diesen lasse ich bis zum nächsten Tag stehen. Der bekommt dann guten Geschmack und eine schöne Konsistenz. Dann fülle ich mit Wasser, Salz, Brotgewürz und Mehl auf. Ein paar Körner dazu, gut durchkneten und nochmal gehen lassen. Abstechen, Kugeln schleifen, nochmal auf dem Blech gehen lassen und dann ab in die „Unterhitze“.
Mittlerweile habe ich es raus mit der Temperatur. Die ersten Backversuche scheiterten kläglich. Warum? Weil du schaust in den Ofen und denkst: Die sind aber bleich… Also gibst du „Gas“. Nur, nach einer Stunde sind die immer noch bleich. Und der Boden des Brötchens schwarz…..
Aber wie ihr seht, jetzt habe ich es raus. Oben bleich und unten kross und reeesch.