Der Winter ist

jetzt definitif vorbei. Behaupte ich mal am frühen Abend, draußen sitzend mit ohne T-Shirt und in kurzer Hose. Über mir der Deckenventilator sorgt für Luftbewegung und erschwert die Landeanflüge der Moskitos. War mein erster Winter in Paraguay. Hat mir sehr gut gefallen. Zweimal hatten wir morgens etwas Luftfrost, allerdings war es dann am Tag immer sonnig und auch wieder so um die 15 Grad. Ich hatte schon öfters die lange Hose, Unterhemd, Pullover und Jacke an. Ich habe das Gefühl du gewöhnst dich an die Hitze und sobald es etwas kühler ist brauchst du den Pulli. Was hier echt toll ist, es gibt nicht dieses „Schmuddelwetter“. Tagelang Nebel, Nieselregen, kalter Wind und Dauerdämmerung. 1 oder 2 Tage hatten wir mal weniger als 10 Grad am Tag. So Ausreisser nach unten. Die unangenehmste Periode waren für mich im Juli 3 Tage. Da war tatsächlich 3 Tage keine Sonne zu sehen und es war nur 10 Grad warm / kalt. Krass sind dann immer wieder diese Temperatursprünge nach oben, sprich 30 Grad. Das ist echt irre.
Wenn der Wind von Süden kommt ist die Luft echt trocken und kalt. Da brauchst du Fett auf die Lippen. Da scheint die Sonne dann von einem kristallklaren Himmel. Das ist so ein bißchen wie in D wenn im April die ersten schönen Tage kommen mit dem Ostwind. Und dann, innerhalb weniger Minuten schläft der Wind ein und dreht auf Nord. Du denkst dann echt, dass da einer den Föhn eingeschaltet hat. Warmfeuchte Luft. Wie gesagt, echt krass.
Zusammengefasst: Ich wäre in D manchmal froh gewesen, ich hätte einen Sommer gehabt wie der Winter hier war. (Ist das korrektes deutsch??)