Blumenkohl und Broccoli

Jetzt kann ich es nachvollziehen. Nun weiß ich wie es sich anfühlt gechillt einzukaufen. Stressfrei und quasi „on the fly“.
Wie bereits in diversen Artikeln beschrieben werden dir in Asuncion an fast jeder Kreuzung Waren und Dienstleistungen angeboten. Desweilen mischen sich auch Künstler und Artisten unter die Händler und Dienstleister. Und was wollen die alle? Genau.

Deine Kohle. Lassen wir mal die Artisten und Künstler außen vor. Sind sie gut, gibts 2.000 ansonsten nichts. Die Dienstleister sind in der Regel Scheibenputzer und können ganz schön nerven. Vor allem wenn dann an der 3. Kreuzung die 3. Reinigung eingefordert wird. An solchen Tagen zahl ich dann auch mal 1.000 damit sie einfach nur verschwinden.

Die Händler, die bieten dir überwiegend Obst und Gemüse an. Feine, gute Sachen für einen fairen Preis. Letzten Donnerstag war wieder einer dieser Tage, da kauften wir alles Benötigte auf der Straße.
Schon morgens beim Reinfahren nach Asuncion kurz vor dem Zentrum an einer Ampel, ein Händler mit einem großen Korb voll Blumenkohl und Broccoli. Gerufen, Ware begutachtet, Preis erfragt. Blumenkohl 20.000, Broccoli 10.000. Er bekam sofort den Zuschlag. Eins A Ware. Und wisst ihr was? Gab es die letzten Jahre nicht auf der Straße zu kaufen. Also Blumenkohl und Broccoli.
Später auf dem Rückweg der nächste Einkauf. Eine Tüte Bananen. Einwandfrei. 16 Stück für 10.000.
Was noch fehlte war Mate. Aber wenn du über San Lorenzo heimfährst kommst du in Capiatá an einer Ampel zu stehen, da gibt es den CBSe. Mein Lieblingsmate. Da San Lorenzo jetzt nicht wirklich auf dem Heimweg lag, schoben wir ein Mittagessen beim FuSin ein. Danach müssen wir über San Lorenzo heimfahren. Außerdem kommen wir dann noch bei meiner Lieblingseisverkäuferin vorbei…
Ja, Mate kauften wir auch noch. Einmal menta und einmal naranja. 24.000.
Scho geil. Fenster auf, Geld raus, Ware rein.