Braune Blätter

hat sie wieder, die Banane. Die Kälte war tatsächlich schon in der Gegend. Früh dieses Jahr. Die letzten drei Winter war es um Anfang Juli, dass der Frost vorbei schaute.

Dieses Jahr fast drei Wochen früher. Zwei Nächte mit so knapp um die 0 Grad hier bei uns auf dem campo. Das Gras knisterte vom Reif als ich kurz vor Sonnenaufgang meine Runde drehte. Unser Hausdach war weiß vom Reif.
Ich bereite mir dann meinen Mate und setze mich raus in die Sonne.
Hey, wisst ihr was?
So kurz nach Sonnenaufgang wärmt diese gelbe, blendende Scheibe überhaupt nicht. Es ist einfach kalt. Und dann,
urplötzlich, wie wenn ein Schalter umgelegt wird spürst du die Wärme auf deiner Haut.
Und fast gleichzeitig plätschert Wasser im Fallrohr der Regenrinne runter. Der Reif auf dem Hausdach schmilzt.

Faszinierend.

Was die Bananen angeht muss ich anmerken, dass die sowas von frostempfindlich (Frost empfindlich?) sind. Da brauchst du an einem ganz normalen Tag beim vorbeigehen nur laut „arschkalt“ zu rufen, dann werden die Blätter braun…
Zudem stehen die auch sehr ungünstig. Der Standort ist wohl auch der Grund, dass die über einen Meter Wuchshöhe nicht hinauskommen. Dazu dann noch jeden Winter erfrieren und von vorne anfangen mit dem wachsen. Das kann nix werden.