Mega Burger

Der Einladung zum Burgeressen konnte ich natürlich NICHT widerstehen. Weil die Einladung kam vom Gestrandeten und da wusste ich, dass ich nix -außer Hunger- mitzubringen hatte. Die letzte Ladung zum Burger essen von C aus G -ursprünglich ja C aus A und davor aus K in D- war ein einziges Desaster weil der Einladende nur nen Grill und ein paar Kohlen hatte und wir dann deshalb die fast gesamten Zutaten selbst mitzubringen hatten.

Dieses mal war die Sache völlig entspannt. Denn erstens Heimspiel, sprich nur 150m Heimweg, und zweitens alles schon vorbereitet. Das Grillen der Paddies war meine Arbeit. Das waren ganz schön große Teile… Nachdem wohl alle anderen Gäste abgesagt hatten, bzw. wahrscheinlich gar kein anderer über das anstehende Grillevent informiert wurde, war das Motto klar: Alles für uns!!!
Aus den fast 1,5 kg an Fleischmasse formten wir 5 Paddies. Zwei für jeden jetzt zum sofort vertilgen, einen für den Gestrandeten zum Essen morgen. So war der Plan.
Der Plan scheiterte.
Nach dem ersten Burger waren wir „im Prinzip“ satt. Wir grillten die restlichen drei in der Hoffnung, dass der Hunger zurückkommt. Außerdem hält sich das Fleisch gegrillt doch ein bißchen länger als roh.
Wir beratschlagten bei einem Spülbier und einigten uns darauf noch einen Burger gemeinsam zu essen.
Danach war aber Schicht im Schacht.
Diese Burger plagten mich die ganze Nacht. Der Geschmack im Mund…. bäääh. Meine Frau verließ mich temporär und meinte lapidar: Bäääh. Du knofelst.
Den ganzen nächsten Tag konnte ich mich selbst nicht leiden. Trotz Seife, Zähneputzen, Mundspülung….
Auf Nachfrage beim Produzenten erhielt ich als Antwort: „Wie? Knoblauch? Ich habe mich zurückgehalten. War nur ne halbe Knolle drin.“