Trauer

macht sich breit. Im Barrio ist es ungewohnt ruhig. Der stets latent vorhandene, nicht immer zu lokalisierende Bass, je nach Windrichtung und Tageszeit mal lauter oder leiser, ist verstummt.
Kein „churra, churra“ aus dem Megaphon des Innereienverkäufers mehr. Kein Gebell der wartenden Hunde auf die Rückkehr des Herrchens.

Jaja, das Leben kann hart und grausam sein. Aber leider war seine Zeit in Paraguay abgelaufen.
Der Gestrandete hat uns verlassen.
Machs gut, digger.

Wenn alles so läuft wie angedacht, dann gibts pünktlich zur Mangoernte nächstes Jahr ein Wiedersehen.
Der Apfelkorn steht schon kalt…